Vision

Hier treffen ökologische Innovationen auf umweltbewusste Menschen.

Vision
Die Schweiz ist führend in der Forschung und Entwicklung neuer Umwelttechniken. Längst liegen Konzepte und Pläne vor, Motoren noch energiesparsamer zu konstruieren und erneuerbare Energien effizienter nutzen zu können. Teilweise wurde dies bereits erfolgreich umgesetzt wie zum Beispiel aus Küchenabfällen Biogas zu erzeugen. Es gibt viele neue Produkte mit noch energieeffizienteren Systemen, die im Alltag eingesetzt werden könnten. Es fehlt jedoch heute an Wissen, Verständnis und einfacher Zugänglichkeit zu diesen Produkten oder die richtigen Informationen.

In Zukunft ist der Bürger besser über Umwelttechnik und Umweltfragen sowie die Qualität der erwerbbaren energieeffizientesten Produkte informiert. Damit soll ihm der Entscheid beim Kauf eines umweltschonenden Produktes erleichtert werden. Ökologisches Verhalten bedeutet nicht Verzicht, sondern Steigerung der Lebensqualität. Die Anbieter von ökologisch innovativen Produkten und die Dienstleister im Bereich Umwelttechnik und nachhaltigem Umgang mit erneuerbaren Ressourcen sind vernetzt und tauschen ihr Wissen untereinander aus.

Grenzenlose Faszination der Umwelttechnik.
Grenzenlose Faszination der Umwelttechnik.

Idee
Ein zentrales Kompetenzzentrum für Umwelttechnologie bietet Anbietern von Produkten, Systemen und Dienstleistungen eine Plattform, um ihre ökologischen Innovationen Kunden und Interessierten erlebbar, begreifbar und vergleichbar zu präsentieren. Neutrale und ergänzende Informationen zu Umweltthemen vermitteln dem Interessierten zusätzlich fundiertes Wissen zum breiten Spektrum von Fragen rund um die Ökologie. Symbolisch für einen Ort der Begegnung und Auseinandersetzung wie auch als Vorbild ökologisch bewusster und nachhaltiger Bauweise wird das Gebäude des Kompetenzzentrums für Ökologie in Form einer dynamischen Arena erstellt.


Initiant Walter Schmid
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich der Zürcher Bau- und Generalunternehmer Walter Schmid mit dem Thema Ökologie. Bereits Ende der 1970er-Jahre baute er die ersten Häuser mit Sonnenkollektoren, installierte Holzschnitzelheizungen und Wärmepumpen. 1985 realisierte er die erste Tiefwasserbohrung bis 500 Meter und beheizte so 200 Wohnungen. 1988 baute Schmid das erste Bürogebäude mit integrierter Solarfassade. 1990 versuchte er, ein mit Sonnenenergie gespiesenes Elektroauto (Solcar) auf den Markt zu bringen. Das Projekt rentierte nicht, da sich damals zu wenig Interessenten finden liessen. 1998 realisierte er mit Herrn Dr. Ruedi Kriesi, dem ehemaligen Leiter der Zürcher Energiefachstelle und Vater des Minenergiebaus, das erste Mehrfamilienhaus mit Minenergie-Zertifizierung.

Den grössten Erfolg erzielte Walter Schmid mit dem Kompogasverfahren, dem heute weltweit beachteten Verfahren zur Treibstoffgewinnung aus Küchenabfällen. Alleine in der Schweiz produzieren 20 Anlagen Energie aus Grünabfällen, weltweit stehen 50 Anlagen in Betrieb. Die grösste befindet sich im arabischen Scheichtum Katar – mitten in der Wüste. Dort werden mit 274'000 Tonnen Bioabfällen jährlich rund 62 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, womit man 12'500 Schweizer Haushalte versorgen könnte. Axpo Kompogas AG steht heute unter der Leitung der Axpo AG.


ecopreneur
Einen Teil des Gewinns seines Bau- und Generalunternehmens investiert Walter Schmid seit Jahrzehnten in Umweltprojekte. Der gesamte Wagenpark der W.SCHMID AG Generalunternehmung www.wschmidag.ch wird mit Kompogas/Erdgas betrieben und die Baumaschinen werden alle auf CO2-neutralen Biodiesel umgerüstet.

2003 erhielt Walter Schmid den Schweizer und Europäischer Solarpreis. Für sein langjähriges Schaffen im Bereich Umwelttechnik wurde er im Januar 2010 mit dem Umweltpreis der Schweiz "Ecopreneur" ausgezeichnet.

Walter Schmid:
«Die Zeit ist reif, um in Energieeffizienz und Umwelttechnologie zu investieren.»