Einen Teil des Gewinns seines Bau- und Generalunternehmens investiert Walter Schmid seit Jahrzehnten in Umweltprojekte. 2003 erhielt Walter Schmid den "Schweizer Solarpreis" und den "Europäischen Solarpreis"; im Januar 2010 wurde er mit dem Umweltpreis der Schweiz "Ecopreneur" ausgezeichnet. Bereits Ende der 1970-er-Jahre baute er die ersten Häuser mit Sonnenkollektoren, installierte Holzschnitzelheizungen und Wärmepumpen. 1985 realisierte er die erste Tiefenwasserbohrung bis 500 Meter und beheizte so 200 Wohnungen. 1988 erstellte Schmid das erste Bürogebäude mit integrierter Solarfassade. 1990 versuchte er, ein mit Sonnenenergie gespiesenes Elektroauto (Solcar) auf den Markt zu bringen. Das Projekt rentierte nicht, da sich damals zu wenig Interessenten finden liessen. 1998 realisierte er mit Herrn Dr. Ruedi Kriesi, dem ehemaligen Leiter der Zürcher Energiefachstelle und Vater des Minenergiebaus, das erste Mehrfamilienhaus mit Minenergie-Zertifizierung.
Den grössten Erfolg erzielte Walter Schmid mit dem Kompogasverfahren, dem heute weltweit beachteten Verfahren zur Treibstoffgewinnung aus Küchenabfällen. Alleine in der Schweiz produzieren 20 Anlagen Energie aus Grünabfällen, weltweit stehen 50 Anlagen in Betrieb. Die grösste befindet sich im arabischen Scheichtum Katar – mitten in der Wüste. Dort werden mit 274'000 Tonnen Bioabfällen jährlich rund 62 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, womit man 12'500 Schweizer Haushalte versorgen könnte. Axpo Kompogas AG steht heute unter der Leitung der Axpo AG.
Ecopreneur
Einen Teil des Gewinns seines Bau- und Generalunternehmens investiert Walter Schmid seit Jahrzehnten in Umweltprojekte. Der gesamte Wagenpark der W.SCHMID AG Generalunternehmung www.wschmidag.ch wird mit Kompogas/Erdgas betrieben und die Baumaschinen werden alle auf CO2-neutralen Biodiesel-Betrieb umgerüstet.






